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Anders,
auf deutsch und immens eindringlich!
Mona Suzanns Fangemeinde ist sich
einig: diese Musik ist anders, lebendig, aufregend, sexy und
„abgefahren“.
Die Texte sind um die Ecke gedacht
und wirken sehr authentisch. Mona in jedem Ton und jeder Silbe. "Mona
Lisa" beschreibt die Gefühle gegenüber eines
Zeitungsfotos, "Engel" beschreibt die hohen Erwartungen an den
Traummann, "In
meiner Haut" das Sein im Spannungsfeld von Selbst-Bewusstsein. Manchmal
bleibt Mona Suzann inhaltlich offen, Ihre
schimmernde Altstimme mit der bemerkenswerten Intonation jedoch
wirkt stets emotional eindeutig und immens eindringlich.
Mit Schlagzeuger Thomas Keltsch,
E-Bassist Patrick „Paco“ Müller und
den Gitarristen René Kastler und Stefan
Großekathöfer hat Mona Suzann eine Band hinter sich,
die Ihrem
Unterfangen den Jazz zu monamentalisieren eine eigene Note
hinzufügt.
Eine Band mit zwei Gitarristen
– ist das überhaupt Jazz? "Weil ich ein
Gitarrenfreund bin", wie Mona sagt, obwohl sie am Klavier komponiere.
Vor allem Gitarrist Stefan Großekathöfer sorgt mit
eigenwilligen, fast wagemutig rohen Soli für Spannung. (M.
Riediger, STN).
Und es ist eben doch Jazz!
Monamentaljazz!
" Musik gehört mir
nicht "
"Ich könnte nie etwas
anderes machen als Jazz!" sagt Mona Suzann.
„Jazz ist per
definition improvisierte Musik.
Ich würde es so beschreiben: Ich sehe Musik als etwas, was in
Fluss und Bewegung ist, etwas was kommt und geht. Musik gehört
mir nicht, deshalb versuche ich auch nicht, sie festzuhalten. So wie
die Musik zu mir kommt gebe ich sie weiter. Und ich freue mich daran,
wie sie immer wieder eine neue Gestalt annimmt. Das ist für
mich Jazz."
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Liedtexte der Titel von der CD
MONAMENT:
Engel (comp. Mona Suzann 2003)
Nicht einer war mir gut genug, mir
steht schon ein Engel zu
einer, der das lange Warten lohnt.
Wie hast du mich so schnell durchschaut, aussen cool und dünn
die Haut
blind, wie ein Kind trotzig vor Verlegenheit
Und immer und immer die Engelbrille
auf
nimmer und nimmer fiel mir im Traum nicht auf
Da ist ein Engel für mich,
ein Engel verführt mich
reibt mir die verkrusteten Augen aus
und legt mir auch noch ein Lächeln auf – ein Engel...
Bescheidenheit ist eine Zier, doch
wenn es sein muss, geht auch mehr
kein Engel wartet bis in alle Ewigkeit!
Es grenzte wohl schon an Magie, eine Frau zu kriegen die –
den Kopf in den Sternen – nicht sah,
wer ihr zu Füssen liegt.
Und immer und immer die Engelbrille
auf
dämmert mir und mir geht ganz langsam auf
Da ist ein Engel für mich,
ein Engel verführt mich
reibt mir die Verkrusteten Augen aus
und legt mir auch noch ein Lächeln auf – ein Engel,
Engel verführ mich! oh - reib mir die Augen aus, und leg noch
ein Lächeln auf
Engel kommen auf leisen Sohlen, oft
erkennt man sie nicht
aber sie zeigen unverhohlen wenn sie einsam sind
dass Engel auch weinen hab ich niemals geahnt
und auch nicht dass sie aussehen – dass sie so aussehen
– nein, nie gedacht
dass Engel so aussehn wie du
Nicht einer war mir gut genug, mir
steht schon ein Engel zu
einer, der das lange Warten lohnt.
Ich hab es dir nicht leicht gemacht
und hattest du auch den Verdacht: das war keine Prüfung
und doch hast du bestanden, ja, ja du hast!
copyright by Mona Suzann 2003
In meiner Haut
(comp. Mona Suzann 2006)
Woher ich auch komm und wohin ich
auch geh
wie lange ich bleib und wenn ich wiederkehr – ich bleib in
meiner Haut.
Was immer ich tu, mich beweg oder ruh
meinen Blickwinkel dreh, mich um mich selbst dreh – ich bleib
in meiner Haut.
Ob blond oder braun oder grau, es
ist gleich!
Denn unter den Haaren denkt ein Leben lang dasselbe Hirn
Woher ich auch komm und wohin ich
auch geh
wie lange ich bleib und wenn ich wiederkehr – ich bleib in
meiner Haut.
Was immer ich tu, mich beweg oder
ruh
meinen Blickwinkel dreh, mich um mich selbst dreh – ich bleib
in meiner Haut.
Mit neun oder neunzehn, mit neunzig
erst recht:
die Sammlung in meinem Gehirn nennt sich Identität
Woher ich auch komm und wohin ich
geh
wie lange ich bleib und wenn ich nie wiederkehr – ich bleib
in meiner Haut.
Ich kann hier alles stehn und
liegen lassen und versuchen
wo ganz anders Fuss zu fassen, ja – doch eins bleibt
ich kann mich jeden Tag aufs Neueste in allerfeinste Kleider
hüllen
und meine Sorgen mit Champagner wegspüln doch eins bleibt...
Vocals Ad Lib
copyright
by Mona Suzann 2006
Brombeersommer
(comp. Mona Suzann 2003)
Komm her, ich schenk dir einen
Traum vom Sommer mit mir, vom Sommer
Mach deine Augen zu und mein Traum bringt Sommer zu dir, Sommer
Lass uns die Sonne umarmen mit
Armen, rot von Brombeerdornen
trunken – versunken in uns
Lass deine Augen zu und träum vom Sommer mit mir –
Brombeersommer
Lass uns die Sonne umarmen mit
Armen, rot von Brombeerdornen
liegen
und lieben uns
Lass deine Augen zu und träum mit mir, träum, vom
Sommer – träum! träum....
träum vom Brombeersommer
copyright
by Mona Suzann 2003
Eine Spur tiefer
(comp. Mona Suzann 1994,
deutscher Text 2006)
Eine Spur zu laut hast du betont,
du würdest hinter mir stehen
eine Spur zu bescheiden erklärt, du würdest auch
schon mal in zweiter Reihe gehen
eine Spur zu weit ging deine Absicht, mich als Träumerin
hinzustellen
eine Spur überheblich der Versuch, mir einzureden, ich
wüsst nicht was ich tu!
Eine Spur nach der anderen, merkst
du denn, was du so verrätst?
Und wie du zeigst, du zeigst, du zeigst wo du wirklich stehst!
Du bist so tief, noch tiefer,
tiefer als du denkst und ich geh' oben drüber
Du bist so tief, viel tiefer, tiefer als du merkst, und ich geh'
drüber
Du bist so tief, viel tiefer, tiefer als du denkst und ich geh oben
drüber
So tief, noch tiefer, tiefer noch und ich geh' drüber
Es geht noch eine Spur tiefer
Eine Spur zu hell leuchtet dein
Charisma, wie falsches Gold so grell
Eine Spur zu bedeutend willst du mir erklären, was
Kameradschaft heißt
Eine Spur zu laut schreit es in mir wie Alarmsirenen
Eine Spur zu zerbrechlich ist der Frieden zwischen uns – ein
Tanz auf dem Vulkan
Eine Spur nach der anderen ziehst
du und siehst nicht, es verrät dich
und es zeigt, und zeigt, und zeigt wo du eigentlich stehst!
Du bist so tief, noch tiefer,
tiefer als du denkst und ich geh' oben drüber
Du bist so tief, viel tiefer, tiefer als du merkst, und ich geh'
drüber...
copyright
by Mona Suzann 1994/2006
Nachtlied
(comp. Mona Suzann 2007)
Tag wird Nacht
stark wird schwach
schwer wird leicht
hart wird weich
Lärm wird still
heiss wird kühl
Kriege ruh'n
Wunden heil'n
aus Angst wird Mut
Schlaf befreit
und zerstreut
macht uns neu
schwach wird stark
Nacht wird Tag
copyright
by Mona Suzann 2007
Weitere
Liedtexte:
Mona Lisa (comp. Mona Suzann 2006)
Liegst einfach da,
lächelst mich an!
Ich kann nicht anders als Dich anzuschau'n, Du zwingst mich dazu
– Du zwingst mich
Ich kenn Dein Gesicht, Dich kenn
ich nicht!
Denn meine Fantasie hat Dich geformt, Du bist mir so nah –
bist mir nah
Dieses Stück Zeitung,
schon Wochen alt, einfach legengeblieben,
nun ist es bald, als ob mir Dein geheimnisvolles Lächeln galt,
ich nenn Dich meine Mona Lisa!
Ich frag mich, ob Dein scheuer
Blick am Ende täuscht und das ein Trick nur ist...
Was, wenn Du falsch bist? Bist Du falsch?
Ob Hure, Hexe, Göttin,
Magt – auch wenn ich's wüsst,
mein Herz längst sagt Du bist und bleibst, bist und bleibst
meinbe Mona Lisa!
Dieses Stück Zeitung,
schon Wochen alt, einfach liegengeblieben,
nun glaub ich bald, dass mir Dein vielsagendes Lächeln galt,
meine geheimnisvolle Mona Lisa!
copyright
by Mona Suzann 2006
Mitten im Flug (sem importância) (comp. Mona Suzann, Text 1997, Music 2004)
Mitten im Flug, gedreht,
überdreht, grade noch überlebt!
Mein Kurs ist falsch und vergessen meinen Zielort
Mitten im Flug, gebrannt, gestrandet, notgelandet!
Die Insel ist falsch und vergessen die Heimat dort...
Und ich falle ganz tief, verfalle
tief ganz abenteuerlichen Gedanken,
dass alles Bedeutung verloren hat, dass alles an Bedeutung verloren hat!
Mitten im Flug, verblasst,
vergessen, was je war!
Was ist schon falsch? Was? Geblieben ist nur mein Wort
Und ich falle ganz tief, verfalle
tief ganz abenteuerlichen Gedanken,
dass alles Bedeutung verloren hat, dass alles an Bedeutung verloren hat!
Tudo e sem importância,
sem importância...
copyright
by Mona Suzann 1997 / 2004
Was uns lieben lässt (comp. Mona Suzann 2005)
Wir stehn hier ganz nah bei'nander,
Seelen, Körper wie verwand
Was wir haben aneinander ist, was uns verband
S'ist, als hätten wir geschworen niemals endgültig zu
geh
Wie weit wir uns auch entfernen, etwas bleibt bestehn
Ah-ah-aaaaah –
mh-mh-mmmmmh!
Liebe bleibt bestehn
Lange haben wir gewartet, auf das
Feuer, dass es brennt
Was wir haben aneinander ist, was in uns brennt!
Balken, stark wie Säulen brennen, niemals lass
erlöschen Sie!
Selbst die Glut wird uns noch wärmen, bis wir Asche sind!
Ah-ah-aaaaah –
mh-mh-mmmmmh!
Liebe, die uns wärmt
Wir stehn immer noch bei'nander,
seelenverwand,
Was wir haben aneinander ist, was uns verband
Wir stehn ganz nah bei'nander, kleine Schwetser halt mich fest!
Niemand kann es erklären, was uns lieben lässt!
Ah-ah-aaaaah –
mh-mh-mmmmmh!
Was uns lieben lässt
copyright
by Mona Suzann 2005
Letter to Nelson
Mandela (comp. Mona
Suzann 1994)
Black man, I remember those mornings
when I opened my eyes and I found, I dreamed of You at night
Black man, my little young heart
travelled round the whole world and my mind fought by Your side!
Black man, a little silly child I was
so I asked my mum, if it's right or wrong, what's happening down in
Africa
Black man, brave man, trouble
maker, they tried to hold your agitating tongue
Black man, brave man, trouble maker, when will they ever listen to a
black man's song
listen to a black man's song – has been soundin' so long
– listen to a black man's song!
Black man, I remember those years
hundreds of locked doors – who allowed this sin, who allowed
this crime?
Black man, "nigger" they called you!
They crushed You and they trampeled You down – fairgame to
hound !
Black man, a little silly girl I was
so I asked my mum, how could You be so strong, to know, that in the end
You'll win?
Black man, brave man, trouble
maker...
Black man, I remember that morning,
when I opende the paper and hardly could not believe my eyes!
Black man, they wrote about You!
Hundreds of locked doors are open wide now for an old and wise and
famous black man,
A little silly girl YouÄve told:
The fundamental thing in life is to believe, that in the end You'll win!
Black man, brave man, trouble
maker, they tried to hold your agitating tongue
Black man, brave man, trouble maker, when will they ever listen to a
black man's song
listen to a black man's song – has been soundin' so long
– listen to a black man's song!
copyright
by Mona Suzann 1994
Die kleine
Meerjungfrau (comp.
Mona Suzann 2002)
Geholt hast Du mich aus dem
Tränenmeer
und hast geschwor'n, ewig Liebe uns eine
aus meinem Fischschwanz machtest Du zwei Beine
nie wieder zu weinen, hab ich Dir geschwor'n
Oder gib mir ansonsten meinen
Fischschwanz wieder
und werf mich hinaus zurück ins weiter Meer
oder gib mir ansonsten meinen Fischschwanz wieder
und werf mich hinaus ins weite Meer
Geholt hast Du mich hoch hinauf auf
Dein Pferd
und hast geschwor'n, nie mehr mussn ich zu Fuß sein
aus meinen Beinen sind Leinen geworden
nie wieder zu weinen, hab ich Dir geschwor'n
//: Oder gib mir ansonsten meine
Beine wieder
und werf mich hinab, zurück in den Staub ://
Geholt hast Du mich auf Wolken
rosarot
und hast geschwor'n, ewig soll Himmel sein
aus meinen Leinen sind Sterne geworden
nie wieder zu weinen hab ich geschwor'n
//: Oder gib mir ansonsten meine
Leinen wieder
und werf mich hinab auf Dein altes Pferd ://
Getaucht hast Du mich in Dein
Tränenmeer
und hast geschwor'n, ewig uns zu beweinen
einen Fischschwanz wolltest Du mir machen
nie wieder zu lachen, sollt ich Dir schwör'n!
//: Bitte gib mir lieber meine
Sterne wieder
und werf mich hinauf in den Himmel hinein ://
//: Por favor vai buscar me a minha
nadadeira
e vai devolver-me pra fora pra o mar ://
Oder gib mir ansonsten meinen alten
Fischschwanz wieder
und werf mich hinaus ins weite Meer
copyright
by Mona Suzann 2002
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